Textfeld: Die durchschnittlich 70 cm lang werdende Sandrasselotter ist über weite Teile Afrikas und Asiens verbreitet. Diese Viper trifft man meist in Savannen oder steppenähnlichen Gebieten an, aber auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist sie häufig zu finden. Den Tag verbringen diese Giftzwerge unter Steinen, Erdbrocken oder Pflanzenresten, bis die Dämmerung hereinbricht, dann beginnt die Jagd auf Kleinsäuger, Echsen und Insekten. Namens gebend für diese Schlange ist das rauschende, gut hörbare Geräusch das die Tiere bei  Erregung durch aneinander reiben der Schuppen erzeugen. Je nach Unterart und Verbreitung gibt es lebend gebärende oder eierlegende Sandrasselottern. Durch ihr extrem starkes Gift und in manchen Gebieten geradezu massenhaftes Vorkommen, führt sie die Liste der schweren und oftmals tödlichen Bißunfälle weltweit mit Abstand an.   
Sandrasselotter
(Echis carinatus)

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