Textfeld: Die Wildnis Papua-Neuguineas birgt auch heute noch viele Geheimnisse diese Erfahrung machte auch ein Mitarbeiter der Universität  Chicago im Jahr 1990 als er beim Fang eines Zweifarbenpitohui von diesem verletzt wurde .Als er mit seiner Zunge über die Verletzung leckte spürte er sofort brennende  Schmerzen im Mundraum. Wie sich bei späteren Untersuchungen herausstellte enthielten Muskelgewebe,  Haut und Federn ein Toxin(Homobatrachotoxin) das auch von dortvorkommenden Käfern (Choresie pulchra) bekannt ist. Diese Käferart gehört zum Beutespektrum der Vögel daraus schlussfolgernd nehmen die Tiere wohl dieses Toxin über die Nahrung auf. Da dieses Gift  eines der stärksten ist das bekannt ist müssen diese Vögel resistent gegen dessen Wirkungsweise sein. Den Ureinwohnern ist dieser Vogel als ungenießbar bekannt, und sie berichten, dass es noch weitere 
Vögel gibt die giftig sein sollen, wie der Blauhauben-Ifrita (Ifrita kowaldi). Der Zweifarbenpitohui erreicht 
eine  Größe von  ca. 25 cm,Kopf, Flügel und 
Schwanzfedern sind bräunlich bis schwarz gefärbt das Körpergefieder ist orangerot.

Diese Art wird nicht im Gifttierhaus gepflegt

Zweifarbenpitohui 
(Pitohui dichrous)