Textfeld: Innerhalb der Giftnattern finden sich sehr viele Arten mit hochpotenten Nervengiften, zum Beispiel die Taipane, Kobras, Mambas.
Giftnattern unterscheiden sich in der Grundstruktur ihres Körpers kaum von den nahe verwandten Nattern, obwohl eine Reihe von Arten durchaus Besonderheiten in der Anatomie aufweisen können. So haben beispielsweise die verschiedenen Kobras einen spreizbaren Nackenschild, der in der Drohaltung ausgebreitet wird, und die Seeschlangen einen für das Meeresleben angepassten Körperbau mit verschiedenen Modifikationen der inneren und äußeren Anatomie.
Der wichtigste Unterschied zu den Nattern besteht im Aufbau des Giftapparates und der Giftzähne. Diese stehen vorn im Kiefer und sind proteroglyph (Schlangen mit vorderständigen, feststehenden Furchenzähnen) gebaut, besitzen also eine Giftrinne, in der das Gift fließt. Bei einigen Arten  sind diese Zähne so modifiziert, dass die Schlangen das Gift auch mehrere Meter weit speien können.
Giftnattern 
(Elapidae)

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MambasTaipaneSchwarzotternKönigskobra